Organische Facebook-Posts

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Organische Facebook-Posts

Für erfolgreiche Facebook-Werbung ist es unerlässlich die Unternehmensseite in regelmäßigen Abständen mit neuen und relevanten Inhalten zu versorgen.

Dies ist insbesondere deshalb wichtig, da die bezahlten Werbeanzeigen direkt mit der Unternehmensseite verlinkt sind. Der User kann also bei Interesse leicht das Unternehmensprofil aufrufen. Kaum vorhandene Facebook-Fans oder veraltete Beiträge können sich dabei negativ auf das Image des Unternehmens und damit auch auf die Ergebnisse der Anzeigen auswirken.

Wir haben auf Basis einer Social Media Analyse von Quintly deshalb die wichtigsten Tipps für organische Beiträge zusammengestellt.

Jeder Post mit Bild/ Video
Versetzt euch in die Lage eurer Fans! Ein Post ohne Bilder, Video, GIF, … geht in der Masse unter und wird somit kaum wahrgenommen. Für beworbene Bilder gibt es strenge Richtlinien, was z.B. den Anteil des Textes im Bild betrifft. Bei organischen Beiträgen hingegen spielt der Textanteil keine Rolle und kann bei Bedarf die 20% auch überschreiten.

Bilder mit dem Format von 1:1 nehmen auf dem Smartphone den größtmöglichen Platz ein und gelangen so am wahrscheinlichsten in die Wahrnehmung des Nutzers.

Der Einsatz von Videos ist nicht zu vernachlässigen – tatsächlich interagieren Nutzer mit Videos fast doppelt so häufig wie mit Bildern.

Häufigkeit der Posts
Uns ist bewusst, dass das Verfassen von innovativen Facebook-Posts Zeit und Kreativität in Anspruch nimmt. Die optimale Häufigkeit variiert je nach Art und Ergiebigkeit der eigenen Seite. Ein Post alle 1 – 2 Tage ist wünschenswert. Auch hier kann durch Testen herausgefunden werden, auf welche Frequenz die Fans positiv reagieren.

Länge der Posts
Hier ist weniger oft mehr – Texte mit maximal 50 Zeichen haben die größte Interaktionsrate.

Solltet ihr öfters längere Texte planen, kann es Sinn machen einen Blog auf der Webseite zu erstellen und dann dorthin zu verlinken. So bekommt ihr die User auch gleich automatisch dahin, wo ihr sie haben wollt.

Emojis & Hashtags
Tatsache ist, dass in einer erschreckend (?) großen Mehrheit der Posts keine Emojis verwendet werden. Dabei ist ein moderater und gezielter Emoji-Einsatz durchaus förderlich? Auf Seiten wie https://www.emojicopy.com können alle Emojis angesehen und einfach kopiert werden?

www.emojicopy.com

Anders verhält es sich bei den Hashtags #️⃣: Hier ist es ratsam auf diese in Facebook-Beitägen zu verzichten und sie auf Instagram zu verlagern. #wenigeristmehr

Timing
Ihr könnt eure Facebook-Posts vorher planen und automatisch veröffentlichen lassen. Hierfür wählt ihr beim Erstellen eines Posts statt „Jetzt teilen“ einfach „Planen“ aus. Dann wählt ihr das gewünschte Datum aus und bestätigt das Ganze.

So könnt ihr testen, welche Zeiten bei eurer Zielgruppe am besten ankommt. Es empfiehlt sich morgens (6:30-8 Uhr), mittags (ca. 12 Uhr) und abends (ab 18 Uhr) zu testen.

Auch das Posten am Wochenende sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Am Wochenende werden tatsächlich nur rund 20% der Beiträge gepostet, während die Aktivität der User dort am höchsten ist. So könnt ihr eure Zielgruppe dann ansprechen, wenn sie am aktivsten ist.

Inhalt
Inhaltlich gibt es viele Möglichkeiten, die je nach Branche und Art des Unternehmens variieren. Hier sind einige konkrete Beispiele:

  • Relevante Branchenereignisse (z.B. Sportereignisse und deren Ergebnis)
  • Nachrichten, die das entsprechende Gebiet betreffen
  • Vorstellung von Produkten
  • Bilder/ Videos der Produkte in Verwendung
  • Insider-Infos des Unternehmens, z.B. Interviews mit neuen Mitarbeitern, Vorstellung des Bürohundes, etc.
  • Wie wäre es mit ein bisschen Humor? Vielleicht ist ein kurioser Feiertag (https://www.kuriose-feiertage.de/kalender/ ) Anlass für einen Post?
  • Themenbezogene Fragen, die die Community beantworten kann
  • Inspirierende Bilder oder Zitate mit denen sich die eigene Zielgruppe identifiziert
  • Bitte um Kundenfeedback
  • Umfragen
  • Vorstellung des Newsletters
  • Teilen von positiver Kritik
  • Verlosungen oder Gewinnspiele
  • Stellenanzeigen
  • Relevante Statistiken
  • Fällt euch ein kreatives Rätsel ein?
  • Nützliche Tipps im Bezug auf eure Branche oder Produkte
  • Links der eigenen Website teilen
  • Teilen von Fremdpostings

Allgemein müsst ihr beobachten oder dokumentieren, auf welche Posts die eigenen Fans reagieren. Hierbei sollten neben dem reinen Inhalt auch weitere Faktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen neben den bereits genannten Punkte auch externe Aspekte, wie z.B. das Wetter.

Instagram
Das meiste oben genannte lässt sich analog auf die Facebook-Schwester Instagram übertragen. Der Content auf den beiden Plattformen sollte jedoch variieren. So bietet ihr euren Fans einen tatsächlichen Mehrwert, wenn sie euch kanalübergreifend folgen. Wie bereits erwähnt, sind Hashtags auf Instagram richtig aufgehoben. Der reduzierte und gezielte Einsatz von bis zu 3 Hashtags ruft die meisten Interaktionen hervor. Kreative Hashtag-Ideen gibt es auf Fanpagekarma: https://www.fanpagekarma.com/hashtag. Dort könnt ihr bereits verwendete Hashtags eingeben und erhaltet neue Ideen mit entsprechendem Suchvolumen.

www.fanpagekarma.com/hashtag

Nicht vergessen werden dürfen die Instagram Stories: Ein tolles Tool, um Fans kurze und exklusive Einblicke in den Alltag zu geben. Euer Creative hat dabei idealerweise die Maße von 9:16, um den Bildschirm komplett auszufüllen. Zusätzlich könnt ihr Story Sticker verwenden, um die Interaktion zu fördern. Dazu gehören:

  • Standort
  • Temperatur
  • Uhrzeit/ Datum
  • Erwähnungen
  • Hashtags
  • Musik
  • GIF
  • Umfragen/ Fragen
  • Countdown
  • Wochentage

Die Stories sind für eure Follower und Profilbesucher dann 24h sichtbar.

Fazit
Letzten Endes können wir euch kein Rezept für den perfekten Post geben. Es bleibt nur übrig zu experimentieren und zu testen. Dabei könnt ihr insbesondere mit Faktoren wie den verwendeten Bildern/ Videos, Häufigkeit und Inhalt der Posts spielen. Auch mit der Post-Länge und der Verwendung von Emojis kann getestet werden. So findet ihr heraus, womit eure individuelle Zielgruppe am besten interagiert.

Verena Hahn
08/04/19
Fachartikel

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